Andretta und SPD Göttingen: Notunterkünfte für Studierende nur Tropfen auf dem heißen Stein

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Stadt und Studentenwerk gemeinsam haben am Montag in der ehemaligen Voigt-Schule eine Notunterkunft für Studierende vorgestellt. Die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta und der Stadtverband der Göttinger SPD begrüßen diese Initiative entschieden, weisen aber auch darauf hin, dass dies nur einen kleinen Beitrag zur Bekämpfung des enormen Mangels preiswerter Wohnungen für Studierende sein kann:

 

Derzeit stehen allein ca. 2.100 Studierende auf der Warteliste des Studierendenwerks für Wohnheimplätze. Deshalb müssen dringend dauerhafte Lösungen gefunden werden.

Um die akute Not in diesen Wochen zu lindern, so fordert der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Christoph Lehmann, dürfe die Universität Göttingen die Maßnahmen nicht alleine dem Studierendenwerk überlassen, sondern müsse selbst aktiv werden: „Auch die Universität selbst ist verpflichtet, eine ordentliche soziale Infrastruktur für ihre Studierenden zu gewährleisten. In der Voigt-Schule können gerade eben 81 Studierende untergebracht werden. Da ist die Universität dringend gefordert, auch in ihren eigenen Gebäuden nach geeigneten Notquartieren zu suchen!“ Auch könne die Universität dafür sorgen, dass die Unterbringung der Studierenden in der Notunterkunft zumindest kostenfrei möglich sei. Lehmann: „Fünf Euro pro Tag, 150 Euro im Monat, um auf Feldbetten des Roten Kreuzes zu übernachten und Duschcontainer zu benutzen – das kann kein guter Einstieg in das Studium an einer gastlichen und studierendenfreundlichen Uni sein.“

Andretta fordert zudem ein stärkeres Engagement des Bundes: „Es reicht nicht aus, Geld für zusätzliche Studienplätze zur Verfügung zu stellen, die Studierwilligen brauchen auch ein Dach über dem Kopf. Bildungsministerin Wanka muss ihre Blockadehaltung aufgeben und auch in die soziale Infrastruktur der Hochschulen investieren!“ Die Abgeordnete sieht aber auch das Land in der Verantwortung: „Nachdem unter der CDU/FDP-Regierung zehn Jahre lang nichts für den studentischen Wohnheimbau getan wurde, muss jetzt endlich wieder in neue Wohnheimplätze investiert werden.“

 

 

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