Andretta unterstützt Kampagne für mehr Einbürgerung

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Die rot-grüne Regierungskoalition hat eine Einbürgerungskampagne für Niedersachsen auf den Weg gebracht: „Jede Stadt, jede Gemeinde und das ganze Land Niedersachsen profitiert davon, wenn Zuwanderinnen und Zuwanderer, die teilweise seit Jahrzehnten bei uns und mit uns leben, integrierter Teil unserer Bürgergesellschaft werden“, sagt die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta (SPD).

 

Durch die Einbürgerung erhielten Migrantinnen und Migranten alle staatsbürgerlichen Rechte und somit auch eine umfassende politische Gleichstellung. Dies sei ein erklärtes Ziel der SPD.

Mit dem Entschließungsantrag „Ja zur Einbürgerung – Einbürgerungskampagne starten“ (Drs. 17/2163) fordern die Landtagsfraktionen von SPD und Bündnis 90/die Grünen nun die Landesregierung auf, eine landesweite öffentlichkeitswirksame Einbürgerungskampagne in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden zu starten. „Wir wollen damit gezielt für mehr Einbürgerungen werben, um die Quote auch in Niedersachsen zu erhöhen“, so Andretta weiter.

Die Stadt Göttingen sei bereits auf einem sehr guten Weg: „Durch umfangreiche Bemühungen, insbesondere von Oberbürgermeister Wolfgang Meyer, konnte hier ein Rückgang bei den Einbürgerungen gestoppt werden. Nach einem Tiefstand im Jahre 2010, als nur 120 Menschen eingebürgert werden konnten, sind die Zahlen in den letzten drei Jahren wieder deutlich angestiegen und bewegen sich nun regelmäßig um die 200er-Marke. Ich bin sicher, dass wir durch eine gute Informationspolitik, eine gelebte Willkommenskultur und eine Optimierung von Verwaltungsverfahren diese Zahlen noch steigern können“, zeigt sich Andretta optimistisch.

Aktuell leben ca. 14.000 Ausländerinnen und Ausländer in Göttingen. Davon würden schätzungsweise mindestens zehn Prozent die Erfordernisse einer Einbürgerung erfüllen.

 

 

 

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