Andretta: Historische Entscheidung - Sondervermögen zur Erneuerung der Universitätsklinik Göttingen auf den Weg gebracht

 

Foto: (c) Universitätsmedizin Göttingen

 

Die Niedersächsische Landesregierung hat heute einen Gesetzentwurf zur Gründung eines "Sondervermögens zur Nachholung von Investitionen bei den Hochschulen in staatlicher Verantwortung" beschlossen. In einem ersten Schritt sollen dem neuen Sondervermögen 750 Millionen Euro im Laufe dieses Jahres zugeführt werden. Das Sondervermögen soll insbesondere die Finanzierung der notwendigen Investitionen bei der Universitätsmedizin Göttingen und der Medizinischen Hochschule Hannover sicherstellen.

 

Deshalb sind 600 Millionen Euro davon für die Unikliniken reserviert, davon 300 Millionen für die Universitätsmedizin Göttingen. Der Investitionsbedarf für den Bereich der Krankenversorgung wird derzeit auf rund 2,1 Milliarden Euro geschätzt, davon 1,1 Milliarden für die UMG.

Dazu erklärt die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta (SPD):  
"Der Beschluss heute ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Zukunftssicherung der Universitätsmedizin Göttingen. Mit 600 Millionen Euro Sondervermögen für die beiden Hochschulkliniken ist ein solides Fundament für die Modernisierungsinvestitionen gelegt. Damit zeigt Rot-Grün, dass Worten auch Taten folgen. Zur Sicherstellung der Gesamtfinanzierung kommt es nun darauf an, dass dem Sondervermögen in den kommenden Jahren weitere Mittel aus dem Landeshaushalt zugeführt werden. Hierfür ist eine Verpflichtung im Gesetzentwurf zur Gründung des Sondervermögens festgeschrieben."

Die Abgeordnete sieht in dem Beschluss heute nicht nur ein starkes Signal für den Universitätsstandort Göttingen, sondern ein überzeugendes Bekenntnis zur Region Südniedersachsen: "Mit einem neuen Klinikum wird die schon jetzt starke Gesundheitswirtschaft in Südniedersachsen weiter an Schubkraft gewinnen und neue qualifizierte Arbeitsplätze in die Region bringen."

Der Gesetzentwurf wird noch im April direkt in den Landtag eingebracht. Die Abgeordnete geht davon aus, dass das Gesetz noch vor der Sommerpause den Landtag passieren wird. Bis Ende des Jahres 2017 sollen dann bauliche Realisierungsabschnitte mit Zeit- und Investitionsplanungen vorgelegt werden.

 

 

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