Andretta: Rund 25 Millionen für Neubau des Rechenzentrums

 

Der Finanz- und Haushaltsausschuss des Landtages hat heute den Weg für den Neubau eines gemeinsamen Rechenzentrums der Universität Göttingen und der Universitätsmedizin freigemacht. Insgesamt sollen rund 38,5 Millionen Euro in den Neubau fließen, davon übernimmt das Land 24,7 Millionen Euro.

„Mit dem Neubau des Rechenzentrums wird der Wissenschaftsstandort Göttingen weiter gestärkt,“ sagt die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta (SPD). „Mit dieser Zukunftsinvestition stellen wir die IT-Infrastruktur für wissenschaftliches Rechnen, das Daten- und Bildmanagement sowie die Langzeitarchivierung bei wachsenden Verfügbarkeitsanforderungen sicher. Eine gute IT-Infrastruktur ist in digitalen Zeiten für die Leistungsfähigkeit der Forschung und des Gesundheitssystems unverzichtbar.“

Gebaut wird das neue Rechenzentrum auf dem Nordcampus westlich des Tierärztlichen Instituts. Bauherr ist die Universität Göttingen. Der Baubeginn ist noch für dieses Jahr vorgesehen, das Gebäude soll im Jahr 2020 bezugsfertig sein. Für den Neubau werden vom Land rund 24,7 Millionen zur Verfügung gestellt. 13,8 Millionen Euro finanziert die Max-Planck-Gesellschaft, die ebenfalls Rechner im Gebäude unterbringen will. Damit liefere der Neubau auch die Grundlage für eine künftig noch stärkere Zusammenarbeit der Universität, der Universitätsmedizin und der Göttinger Max-Planck-Institute, betont die Abgeordnete.

Ein weiterer innovativer Ansatz sei die Nutzung der durch die Rechnerleistungen anfallenden Wärme zur Beheizung des Gebäudes und auch zur Beheizung zukünftiger Gewächshäuser des Agrarbereichs. „In jeder Hinsicht also klug und richtig angelegtes Geld“, ist sich Andretta sicher.