Andretta: Stadt Göttingen erhält 2,14 Mio. Euro für mehr Kita-Personal – Rot-grüne Regierung verbessert die frühkindliche Bildung

 

Die SPD-geführte Landesregierung verbessert die frühkindliche Bildung in den Kindertagesstätten in der Stadt Göttingen mit neuen Zuschüssen: Göttingen erhält für die Jahre 2017 und 2018 insgesamt rund 2,14 Mio. Euro, um die örtlichen Kindertagesstätten mit zusätzlichem Kita-Personal besser ausstatten zu können. Das Geld soll für die Beschäftigung zusätzlicher Fach- und Betreuungskräfte in Gruppen für Kinder von 3-6 Jahren verwendet werden und schließt auch Qualifizierungskurse ein.

„Das ist eine gute Nachricht für alle Göttinger Eltern und Kinder und die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Kindertagesstätten: Die Kinder profitieren durch einen verbesserten Betreuungsschlüssel in den Einrichtungen, gleichzeitig wird das Personal entlastet und kann sich intensiver um die Kinder kümmern“, begrüßt die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta (SPD) die Zuteilung der Geldmittel durch das Land.

Für das Jahr 2017 könnten 1.070.746,86 Euro zusätzlich an die Stadt für mehr Personal in Kindertagesstätten ausgezahlt werden, für das Jahr 2018 weitere 1.069.781,14 Euro. „Diese Mittel werden auch in den kommenden Jahren fließen, denn die zusätzliche finanzielle Hilfe in dieser Höhe ist mindestens bis zum Jahr 2021 gesichert“, betont Andretta.

Die Stadt Göttingen kann als örtlicher Träger der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe mit den weiteren Zuschüssen der SPD-geführten Landesregierung zusätzliche Kita-Fachkräfte wie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Erzieherinnen und Erzieher oder auch sozialpädagogische Assistentinnen und Assistenten einstellen. Nach Antragstellung erhalten die Träger der Kinder- und Jugendhilfe direkt den Zuwendungsbescheid für die Jahre 2017 und 2018. Die Mittel können dann nach Bedarf abgerufen werden.

Zusätzlich dazu bestehe die Möglichkeit, bei einem Mangel an Fachpersonal auch kurzfristig geeignete Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger einzustellen, die pädagogisch nachqualifiziert werden können. Dies gelte insbesondere auch dort, wo ein großer Sprachförderbedarf bestehe. Auch dies diene der Entlastung der Regelkräfte, so die Abgeordnete.