Andretta: 2,9 Millionen Euro für „Räume des Wissens“ im neuen Forum Wissen

 
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„Eine gute Nachricht für Göttingen im neuen Jahr: Die Universität erhält vom Land 2,9 Millionen Euro für die Einrichtung der Ausstellung „Räume des Wissens“ im neuen Forum Wissen“, freut sich die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta (SPD), die sich für diese Mittel eingesetzt hatte. Auf Anfrage der Abgeordneten hat die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung nun mitgeteilt, dass der Projektantrag bewilligt worden sei.

 

„Mit den „Räumen des Wissens“ wird in Göttingen eine in der Museumslandschaft einzigartige   Ausstellung entstehen, die als Leuchtturm weit über Göttingen hinaus wirken und viele Besucher anziehen wird“, ist sich die Abgeordnete sicher. Anhand von Objekten aus rund 70 Göttinger Sammlungen soll in den Räumen des Wissens gezeigt werden, wie Wissen geschaffen werde. Bisher größtenteils verborgene Schätze der Universität würden für die Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar gemacht werden. Neben Themen der Universität in Verbindung mit der Stadtgeschichte werde sich ein Raum der Ausstellung auch mit dem Wissen der Region befassen und es Kultureinrichtungen aus der Region ermöglichen, sich dort zu präsentieren und Besucherinnen und Besucher auf besondere Angebote in Südniedersachsen aufmerksam zu machen.

Andretta betont, dass es sich hierbei um ein echtes Gemeinschaftsprojekt „made in Südniedersachsen“ handele und eindrucksvoll die neue Qualität der Zusammenarbeit regionaler Akteure dokumentiere. Neben dem Land und dem Landkreis beteiligten sich  auch die Sparkasse Göttingen, die Sartorius AG und Symrise AG an der Finanzierung der Ausstellung.

„Ein lebendigeres und werbewirksameres Schaufenster einer Stadt, die Wissen schafft, gemeinsam mit einer starken Region, die viel Kultur zu bieten hat, kann man sich nicht wünschen“, so Andretta.

Hintergrund:

Das Gesamtprojekt hat ein Volumen von 4.838.000 Euro. Die Anteilfinanzierung des Landes beträgt 2.902.800 Euro. Die Zuwendung wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur2 (GRW) zur Verfügung gestellt.