Andretta: Kontaktbereichsbeamte in den Quartieren erhalten

 

Die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta (SPD) setzt sich für den Erhalt der Kontaktbereichsbeamtinnen und -beamten in Göttingen ein, weswegen sie sich nun in einem Brief mit der Bitte um Unterstützung an Innenminister Boris Pistorius gewandt hat.

„Gerade die Kontaktbereichsbeamtinnen und -beamten sind der Ausweis einer bürgernahen Polizei. Sie haben für die Bürger und Bürgerinnen in ihrem Quartier stets ein offenes Ohr, sie beraten, schlichten und helfen mit bei der Kriminalprävention. Auf sie zu verzichten, wäre an der falschen Stelle gespart“, so die Abgeordnete.

Besonders die Göttinger Kitas, Grundschulen und Allgemeinbildenden Schulen arbeiteten sehr eng mit den Kontaktbereichsbeamten zusammen. Diese würden nicht nur die Schulwegsicherheit für die Kinder erhöhen, sondern den Schulen in brenzligen Situationen auch als Ansprechpartner zur Verfügung stehen und könnten zeitnah für Hilfe sorgen. Andretta: „Für die Bürger und Bürgerinnen sowie für die Kitas und Schulen ist es sehr wichtig, auch in Zukunft auf ihre Kontaktbereichsbeamten zählen zu können.“

Zum Hintergrund:
Die Göttinger Polizei plant, die Zahl der Kontaktbereichsbeamten im Göttinger Stadtgebiet deutlich zu reduzieren. Medienberichten zufolge soll es künftig statt sieben nur noch zwei bis maximal drei Beamte in dieser Funktion geben.