Andretta: Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende profitiert von Krankenhausinvestitionsprogramm des Landes

 


Die Göttinger Landtagsabgeordnete Dr. Gabriele Andretta (SPD) zeigt sich erfreut darüber, dass der Krankenhaus-Planungsausschuss sich nun auf umfangreiche Investitionen des Landes in die Niedersächsischen Krankenhäuser geeinigt hat. Damit könne das erste Sonderinvestitionsprogramm des Landes im Umfang von rund 600 Millionen Euro an den Start gehen und in kurzer Zeit große Investitionen in Niedersachsens Krankenhäusern realisiert werden.

Auch Göttingen profitiere von dem Sonderinvestitionsprogramm. Der Planungsausschuss hat das Evangelische Krankenhaus in Weende in die Liste der zu fördernden Maßnahmen aufgenommen. Es stehe allerdings noch die abschließende Prüfung der Höhe der förderfähigen Kosten aus, so dass es noch zu Schwankungen bei den genannten Beträgen kommen kann.

„Das sind gute Nachrichten für das Evangelische Krankenhaus in Weende, dem voraussichtlich 18,6 Millionen Euro aus dem Programm zur Verfügung gestellt werden. Damit können der Neubau zweier Pflegestationen, des Funktionsbereiches und die Umsetzung der Einhäusigkeit in Angriff genommen werden“, so Andretta. Nach der endgültigen Kostenprüfung könne die Summe schnell abgerufen werden.

Insgesamt stünden den Niedersächsischen Krankenhäusern ca. 600 Millionen Euro zusätzlich für Modernisierungs- und Baumaßnahmen sowie die Stärkung der medizinischen Versorgung in der Fläche zur Verfügung. Die Krankenhausinvestitionen des Landes würden in den Jahren 2016-2020 summiert einen Umfang von ca. 1,3 Milliarden Euro erreichen; die Maßnahmen seien dabei langfristig finanziert.

Im Krankenhausplanungsausschuss des Landes sind neben dem Sozialministerium die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft, die kommunalen Spitzenverbände, die Landesgremien der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen, die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsens und die Ärztekammer Niedersachsens vertreten.