Land fördert Integrationsmoderatorin im Bildungszentrum für Flüchtlinge (Bif) in der alten Phywe

 

Die Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta (SPD) gratuliert der Beschäftigungsförderung Göttingen zur Auswahl als Modellprojekt „Überbetriebliche Integrationsmoderatoren“ für Geflüchtete. Die Integrationsmoderatorinnen und -moderatoren sollen Unternehmen bei der Ansprache von geflüchteten Menschen zur Nachwuchsgewinnung unterstützen. Geflüchtete und Unternehmen sollen so zusammengebracht und über einen Zeitraum von zwei Jahren bei der Integration im Betrieb begleitet werden.

Die überbetrieblichen Integrationsmoderatorinnen und Integrationsmoderatoren stehen in den Regionen als Ansprechpartner für Betriebe, Geflüchtete und alle in der Arbeitsmarkt-Integrationsarbeit vor Ort tätigen Organisationen zur Verfügung. Insgesamt wurden vom Land 24 Modellprojekte bewilligt, für die das Wirtschaftsministerium insgesamt drei Millionen Euro zur Verfügung stellt.

Gabriele Andretta: „In den letzten Jahren sind viele Geflüchtete auch zu uns nach Göttingen gekommen. Der Großteil ist im ausbildungs- und erwerbsfähigen Alter. Viele Betriebe sind bereit, Flüchtlinge einzustellen, schrecken aber vor den bürokratischen Hürden zurück. Sowohl arbeitssuchende Geflüchtete als auch Unternehmen brauchen deshalb unsere Hilfe. Und genau hier setzt das Modellprojekt an. Kompetente Begleiterinnen und Begleiter helfen Unternehmen und Geflüchteten vor Ort bei der Arbeitsmarktintegration – sei es bei Behördenangelegenheiten, bei Fragen zum Berufsschulbesuch, zur Sprachvermittlung, Mobilität oder anderer Themen. Ich freue mich, dass Göttingen als Modellregion ausgewählt worden ist. Die Beschäftigungsförderung Göttingen verfügt bereits über viele Erfahrungen mit der Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Bereits im November 2015 wurde das Bif in der alten Phywe eingerichtet, wo seitdem erfolgreich Sprachkurse und Qualifizierungslehrgänge stattfinden. In Hannover hat es sich herumgesprochen, dass Göttingen innovative Wege bei der Integration von Geflüchteten geht. Betriebe, IHK, HWK, Jobcenter, Arbeitsagentur, Weiterbildungsanbieter, Initiativen vor Ort und Stadt arbeiten erfolgreich zusammen, um das gemeinsame Ziel, zu uns geflüchtete Menschen in unsere Gesellschaft zu integrieren, zu erreichen. Arbeit ist ein Schlüssel zur Integration.“